Unser Partner: Tassinari & Chatel

Das Haus Tassinari & Châtel  ist die Frucht einer ansehnlichen und beinahe dynastischen Nachkommenschaft von zwölf Generationen im mittlerweile vierten Jahrhundert.

Besonders Liebhaber hochwertiger Antiquitäten mit ihrem Bedürfnis nach Authentizität profitieren von der reichhaltigen Palette historischer Stoffe, in der sich Geweben nach Originalentwürfen berühmter Dessinateure und fadengetreuen Nachschöpfungen vorhandener Textilien finden lassen.

Die Entstehung der Manufaktur fällt in das Jahr 1680 auf dem Höhepunkt der Herrschaft Louis XIV. In Lyon gründet Louis Perron, ein „Weber von Tuch in Gold und Silber“, die Manufaktur. Im Sinne seiner Merkantilistischen Bestrebungen fördert die Sonnenkönig die Luxusindustrie und damit nicht unmaßgeblich die Lyoner Seidenweber.

Von der südfranzösischen Stadt, wo sich der Wiege der Seidenstoffindustrie befindet, breiten sich Ruhm und Interesse  an französischen Produkten über ganz Europa aus. Zum Ende des 18. Jahrhunderts erstellen die Lyoner Weber die feinsten Kreationen für Louis XVI. und Marie Antoinette in den Palästen von Versailles, Compiègne und Saint Cloud.

Voltaire macht Camille Peron mit Katharina der Großen bekannt, für sie bringt der talentierte Zeichner Philippe de la Salle sein ganzes Können zum Einsatz.
So verstand es die Manufaktur mittels ihrer Spezialkompetenzen: technische Innovation sowie fruchtbare Zusammenarbeit mit den besten Künstlern der Epoche, die angestammte Vormachtstellung im Bereich der Seidenindustrie zu festigen.

Diese Entwicklung fand indes durch den Ausbruch der Revolution in Frankreich und die Vernichtung der höfisch-aristokratischen Kultur ein abruptes, glücklicherweise aber nur vorläufiges Ende.

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